Strompreise steigen: Nordrhein-westfälisches Dorsten will Straßenbeleuchtung reduzieren

Nicht nur Privatverbrauchern, auch ganzen Städten und Gemeinden machen die stetig steigenden Strompreise zu schaffen. Im nordrhein-westfälischen Dorsten beispielsweise, wollte das örtliche Tiefbauamt durch eine Minderung der Straßenbeleuchtung bei Nacht dieses Jahr rund 30.000 Euro einsparen, da die jährlichen Strom-Kosten für die Straßenbeleuchtung bei knapp einer Million Euro liegen. Doch nun wurde festgestellt, dass dieses Ziel nicht mehr erreicht werden kann. Aufgrund der gestiegenen Strompreise werden sich die Einsparungen durch Reduzierung der Straßenbeleuchtung dem Tiefbauamt zufolge, wohl nur auf knapp 10.000 Euro belaufen. Weiterlesen

Flexstrom-Kunden sollten ihre Verträge schnell kündigen

Vergangenen Freitag hat der Discount-Stromanbieter Flexstrom zusammen mit seinen Ökostrom-Vertriebstöchtern Löwenzahn Energie und OptimalGrün Insolvenz angemeldet. Eine Woche darauf, am 19. April, stellten diese Anbieter dann die Stromversorgung ein. Stromkunden der Flexstrom-Gruppe sind mit der Versorgungseinstellung ihres insolventen Stromanbieters nun automatisch in die Ersatzversorgung ihres lokalen Grundversorgers gerutscht und haben Flexstrom gegenüber ein Sonderkündigungsrecht. Das bedeutet, dass sie bei einer Beendigung des Vertragsverhältnis keinerlei Kündigungsfristen einhalten müssen. Verbraucherschützer empfehlen, von diesem Sonderkündigungsrecht nun auch schnellstmöglich Gebrauch zu machen und außerdem noch bestehende Daueraufträge oder Einzugsermächtigungen an Flexstrom zu kündigen bzw. zu widerrufen. Das sei aufgrund der Einstellung der Stromversorgung rechtlich legitim. Weiterlesen

E.ON Thüringer Energie AG: Weichen für Übernahme durch Kommunen sind gestellt

Energieversorger E.ON will seine Thüringer Tochter mehrheitlich an Kommunen veräußern, die schon jetzt Beteiligungen an dem regionalen Stromversorger halten. Nachdem über einige Wochen hinweg verhandelt worden war, scheint nun der Weg für den Verkauf frei zu sein. Am Montag unterzeichneten die beteiligten Thüringer Kommunen die Kreditverträge und das Landesverwaltungsamt in Weimar gab grünes Licht für den Finanzierungsplan. Demnach ist es dem Kommunalen Energiezweckverband, der für die Übernahme der Anteile der E.ON Thüringen ins Leben gerufen wurde, möglich, die für die Bezahlung des Kaufpreises erforderlichen Kredite in Höhe von 946,5 Millionen Euro aufzunehmen. Weiterlesen

Stromversorger-Studie: Preiserhöhungen oft intransparent und unzureichend begründet

Laut einer aktuellen Studie der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen würden viele Stromversorger viel zu hohe Preisaufschläge von ihren Kunden verlangen und sie darüber hinaus über eben solche Strompreis-Erhöhungen unzureichend informieren. So seien Schreiben, in denen Kunden auf den bevorstehenden Anstieg der Preise hingewiesen worden sind, intransparent, würden oftmals nicht einmal den betreffenden Stromtarif der Kunden angeben und nicht auf das bei einer Strompreiserhöhung bestehende Sonderkündigungsrecht hinweisen. Darüber hinaus seien die Erhöhungen, wenn überhaupt, nur unzureichend begründet. Weiterlesen

Windkraft: Zu viel Strom im Norden, Kaltreserve für Süddeutschland

Für Süddeutschland wurde vorsichtshalber eine Kaltreserve bereitgestellt, obwohl in Norddeutschland durch Windkraft mehrere zehntausend Megawatt produziert werden. Während in Norddeutschland die Windparks derzeit mehr Strom erwirtschaften, als dort direkt genutzt wird, droht eine Unterversorgung im Süden Deutschlands: Das Stromnetz kann die Energie aus dem Norden kaum in die südlichen Regionen transportieren. Weiterlesen

Stromversorgung: Stromkunden scheuen sich vor Anbieterwechsel

Nur 25 Prozent der Stromkunden ist gewillt, den Stromanbieter zu wechseln – zumindest im Großraum Hamburg, wie eine Umfrage der Unternehmensberatung Putz & Partner herausgefunden hat. Gemäß den Ergebnissen der repräsentativen Befragung sei es in erster Linie die Sorge, auf unseriöse Angebote und Versorger hereinzufallen, die für viele der interviewten Personen gegen einen Anbieterwechsel spräche. Weiterlesen

Anstieg der Strompreis: Berlin und Hamburg am stärksten betroffen

Vergleicht man die steigenden Strompreise in Deutschland, fällt auf, dass die Erhöhungen in Berlin und Hamburg am stärksten ausfallen. Stromversorger Vattenfall erhöht die Preise in der Grundversorgungstarife hier jeweils um 14 Prozent. Den Verbrauchern in Mecklenburg-Vorpommern droht dagegen „nur“ eine Preissteigerung um zehn Prozent in der Grundversorgung. Weiterlesen

Stromversorgerwechsel von Kartellamt empfohlen

Nachdem in den letzten Monaten viele Experten zu einem Stromversorger-Wechsel geraten haben, schließt sich unlängst das Bundeskartellamt den Empfehlungen an. Laut Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt bietet ein Anbieterwechsel den Verbrauchern die Möglichkeit den Wettbewerbsdruck auf die Anbieter zu verstärken. Dies könnte zur Folge haben, dass einige Versorger ihre Preise senken. Weiterlesen

Steigende Strompreise sorgen für weniger Weihnachtsbeleuchtung

Eine Weihnachtsumfrage des Stromanbieters Lichtblick hat ergeben, dass dieses Jahr circa 17 Prozent weniger Weihnachtslichter in deutschen Haushalten angeschaltet werden als noch im Vorjahr. Als Ursache für diesen Rückgang vermutet der Stromversorger Lichtblick die weitreichend steigenden Strompreise. Dieses Jahr werden nur 7 Milliarden Lichtlein, die den Menschen die kalte Jahreszeit etwas wärmer scheinen lassen, in den verschiedensten Dekorationsvarianten glühen. Weiterlesen

Strompreis-Erhöhung: Altmaier beanstandet Verhalten der Stromversorger

Viele Stromanbieter haben in den letzten Tagen Schreiben an Ihre Kunden verschickt, die eine Preiserhöhung zum Anfang des Jahres 2013 ankündigen. Im Durchschnitt werden die Preise um 11,7 Prozent erhöht. Dies erachtet Bundesumweltminister Peter Altmaier als zum Teil ungerechtfertigt. Weiterlesen