Akademischer Stromversorgervergleich
Den Beweis dafür, dass an Universitäten nicht nur Theorie gelehrt, sondern auch praktisches Wissen angewendet wird, liefert die Lehranstalt in Hohenheim, die sich nach einem Stromversorgervergleich für den Wechsel zum Ökostromanbieter Naturstrom entschieden hat und dadurch nicht nur zum Klimaschutz beiträgt, sondern auch ihre Ausgaben senkt und voraussichtlich mehr als eineinhalb Millionen Euro im Jahr einzusparen vermag. Allerdings wird diese Summe trotzdem nicht in vermehrte Bildung fließen, denn durch die Kostensenkung wird nur das Defizit verringert werden, das bereits seit einigen Jahren die Haushaltskasse der Universität belastet.
Ökostrom klarer Gewinner
Auf die Idee, von den Studenten sämtliche in Frage kommende Stromversorger vergleichen zu lassen und mit dem Resultat die Entscheidung zum Stromversorgerwechsel zu fällen, sind Professoren des Lehrstuhls für Umweltmanagement verfallen. Mit dem Ergebnis dieser Studie wird neben dem geringen Strompreis auch dazu beigetragen, die identische Menge an Kohlendioxid einzusparen, die dem jährlichen Ausstoß an CO² von gut 12000 Haushalten entspricht. Der grüne Strom wird zu fast zwei Dritteln aus Wasserkraft gewonnen, die verbleibenden Prozente basieren auf Windenergie.
Stromversorger vergleichen und Kosten sparen
Doch ausschlaggebend waren die besonders günstigen Stromtarife, die beim Stromversorgervergleich ans Tageslicht gekommen sind. Und wer weiß – vielleicht wird in einigen Jahren das universitäre Defizit ja ausgeglichen sein, und die Ersparnis bei den Stromkosten kann doch noch in Bildung investiert werden. Die Universität Hohenheim jedenfalls wird sicher weiterhin regelmäßig die möglichen Stromversorger vergleichen
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