Nach Stromversorgervergleich jetzt grüne Energie für den Michel

Neben St. Pauli zählt der Michel zu Hamburgs Hauptattraktionen – auch wer die Stadt nicht kennt, hat vom Fußballteam und der Kirche mit Sicherheit schon einmal etwas läuten gehört. Damit die Glocken im Michel auch weiterhin läuten können, wurde ein Stromversorgervergleich durchgeführt – und zu Ökostrom gewechselt.

Auch Vereine sollten Stromversorger vergleichen

St. Pauli hat es vorgemacht. Bereits seit Beginn des Jahres 2011 wird das Millerntor-Stadion mit grüner Energie versorgt – durch eine eigene Photovoltaikanlage, die auf dem Dach der Haupttribüne von der Hamburg Energie für den Kiezklub installiert wurde. Nach Sport, nun also Kultur: Nach einem Stromversorgervergleich haben sich die Verantwortlichen entschlossen, ab sofort die Hamburger Hauptkirche St. Michaelis mit Ökostrom beliefern zu lassen.

Grüne Energie für die Turmbeleuchtung

Nicht nur Privathaushalte sollten Stromversorger vergleichen, sondern auch Verbände und Gemeinden. Denn oftmals zieht ein öffentliches gutes Beispiel auch entsprechende Entscheidungen privater Verbraucher nach sich. Insofern könnte sich der Wechsel zu Ökostrom nach dem Stromversorgervergleich für den Michel in doppelter Hinsicht auszahlen. Denn sowohl soll der Kohlendioxidausstoß um mehr als 90 Prozent verringert werden, als auch Kirchengänger dazu angehalten, es dem Gebäude gleichzutun. Man muss auch nicht religiös sein hierfür: Schließlich pilgern auch Tausende Touristen jedes Jahr zu der Sehenswürdigkeit, um sich schlicht am imposanten Turm zu erfreuen. Der ab jetzt mit Ökostrom beleuchtet wird.

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